IMG_5801.jpg

IRT

INJURY-RECALL-TECHNIQUE

Sie stellt einen Sonderbereich der Behandlung von Funktionsstörungen mit Applied Kinesiology dar und geht in ihrer ursprünglichen Form auf den amerikanischen Chiropraktiker Walther Schmitt (D.C.) zurück.

Sie wurde durch zwei deutsche Ärzte – Dr. Dieter Becker und

Dr. Martin Brunck – zu einem komplexen Behandlungsweg weiterentwickelt, es können im Körper abgespeicherte Verletzungsmuster und Traumata effektiv aufgelöst werden.

Grundlage der Injury Recall Technik war die Beobachtung, dass viele Patienten nach einer Verletzung nicht wieder die volle Leistungsfähigkeit erlangen. Offenbar speichert unser Körper vielfach solche „Erlebnisse“ ab!  

Eine Verletzung kann dauerhaft in der Körpererinnerung fortbestehen und zu Störungen führen, die vordergründig überhaupt nicht zur Verletzungsregion in Beziehung stehen. Neurologisch gesehen ist die Verletzung/Körpererinnerung bei diesen Patienten immer noch gegenwärtig, wenn auch im Hintergrund!
Ausgelöst wird diese neurologische Fehlinformation durch immer wieder aus der ursprünglichen Verletzungsregion aktivierte Fluchtreflexe.
Dies führt wiederkehrend zu Muskelfehlfunktionen, die dann beispielsweise zur fehlenden Wirbel- / Becken- / oder Gelenkstabilität beitragen, wodurch dann gerade auch chronische Beschwerdekomplexe erklärbar werden.

Ziel der Injury-Recall-Therapie ist es, die alten fehlsteuernden Abspeicherungen (Fluchtreaktionen/Fluchtreflexe) aufzuspüren und im Nervensystem zu überschreiben bzw. zu löschen.

Die funktionellen Muskelketten können dann ihre Arbeit wieder erledigen, die Wirbel- oder Gelenkstörung ist aufgehoben. Gerade das Überschreiben solcher pathologischer Reflexmuster ermöglicht einen erfolgreichen Behandlungsweg in Richtung Gesundheit, da auch alle anderen Bereiche wie Organfunktion, Stoffwechsel und Psyche reguliert werden.
Erst danach ist der Körper in der Lage eine stabile und biomechanisch korrekte Haltung einzunehmen und auch zu behalten.